| Bibellese-Praktikum im kirchlichen Unterricht |
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| Dienstag, den 11. Januar 2011 um 13:34 Uhr |
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Deshalb gibt es im kirchlichen Unterricht in unserer Gemeinde schon seit einigen Jahren das sogenannte Bibellese-Praktikum: einen Monat lang haben die Konfirmandinnen und Konfirmanden keinen Unterricht im Gemeindehaus, stattdessen bekommen sie einen Bibelleseplan und ein Bibellesetagebuch ausgehändigt. Jeden Tag, bis auf die Wochenenden, sollen sie einen Abschnitt aus dem Markusevangelium lesen. Das ist das kürzeste der vier Evangelien. In ihm wird vom Leben und Wirken Jesus Christus' berichtet. Bis auf die Geburtsgeschichte – die findet sich nur im Lukasevangelium und gehört darum auch mit an den Anfang des Leseplans.
Einmal in der Woche treffen sich die Jugendlichen in einer kleinen Gruppe dann bei einem erwachsenen Gemeindemitglied, einem "Lesepaten" oder einer "Lesepatin", um das Gelesene gemeinsam zu besprechen. In ihrem Tagebuch sollen sie sich Notizen machen über den Inhalt, dürfen aber auch Fragezeichen schreiben, wenn sie den Sinn nicht verstanden haben. Darüber kann man sich in den wöchentlichen Treffen bei Keksen und leckeren Getränken austauschen. Das Ziel dieses Praktikums ist auf der einen Seite, dass die konfirmierten Jugendlichen tatsächlich einen Zugang zu dem Buch finden, auf dem ihr christlicher Glaube beruht und dass sie tatsächlich über das Leben und Wirken von Jesus selbst gelesen haben – andererseits sollen sie aber auch erfahren, dass Gemeinde aus Menschen besteht, die sich Zeit für sie nehmen, die ihre Fragen ernst nehmen und die ihnen gern auch in ihrem Zuhause begegnen wollen.
Am Ende des Praktikums treffen sich alle wieder und jede/r bekommt ein Bibellesediplom ausgehändigt.
Die aktuellen Bibellesepläne können in unserem Download-Center heruntergeladen werden.
Einen Artikel des Hellweger Anzeigers vom 12.01.2010 gibt es hier. |









