Friedhofskonzert regt zum Schmunzeln an

Friedhofskonzert regt zum Schmunzeln an

Konzert auf dem Friedhof Rünthe regte zum Schmunzeln an

Lachen auf dem Friedhof – darf man das eigentlich? Diese Frage beschäftigte die Clownin Mads (alias Susanne Kuhles) während des Konzerts auf dem evangelischen Friedhof in Rünthe am 5. September besonders. Darf man hier lachen, gibt es Fröhlichkeit auf dem Friedhof? Zu einem einerseits zaghaften und bisweilen auch kräftigen „Ja“ ermutigten die Beiträge der Künstlerinnen und Künstler die Konzertbesucher.

 Zwei weitere Clowninnen (Helga Henz-Gieselmann als Adelgunde von Fleckenstein und Elke Markmann als Gertrud) führten durch das Programm. Die Gitarrengruppe der Martin-Luther-Gemeinde hatte „Aber bitte mit Sahne“ als einen ihrer Beiträge dabei, die Band Sound of Souls sang unter anderem „Niemals geht man so ganz“ und als literarischen Beitrag gab es deine Geschichte von einem piepsenden Maulwurfschreck während einer Beisetzung. Dazu erklangen noch aktuelle Songs, gespielt von der jungen Band der Musikschule Bergkamen. Humor und Trauer schließen sich nicht aus, dies ist die Erkenntnis nach dem Konzert.

 Der Förderverein des Friedhofes Rünthe und die Martin-Luther-Kirchengemeinde  hatten zu dem Konzert auf den Friedhof in Rünthe eingeladen. Bereits zum fünften Mal hat das Friedhofskonzert seinen festen Platz im Kalender. Rund 50 Besucher waren gekommen und blieben nach dem Konzert bei Getränken in gut gelaunter Stimmung, passend zum Motto des Konzertes.

Foto (Dietrich Schneider):

Klaus Kuhlmann, Vorsitzender des Fördervereins Friedhof Rünthe (Mitte), diskutiert während des Friedhofkonzerts mit den Clowninnen Mads (l.) und Gertrud, ob man auf dem Friedhof lachen darf.

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