Gemeinsam auf dem Weg in die Zukunft
Am 26. September 2025 fand eine gemeinsame Gemeindeversammlung der Martin-Luther-Kirchengemeinde und der Friedenskirchengemeinde statt. Rund 70 Menschen waren in der Friedenskirche zusammengekommen, um sich über den Stand der Dinge und die nächsten Schritte zu informieren.

Ca. 70 Besuchende verfolgten die Versammlung interessiert.
Superintendent Schneider berichtete aus dem Kirchenkreis: Wie vielerorts gehen auch bei uns die Finanzen zurück – nicht zuletzt durch die wachsenden Kirchenaustritte. Gemeinden werden kleiner und sind deshalb gefordert, stärker zusammenzuarbeiten. Der Kirchenkreis hat das Ziel, bis 2028 aus den bisherigen Strukturen fünf größere Gemeinden zu bilden. Für uns bedeutet das: Die Martin-Luther-Kirchengemeinde und die Friedenskirchengemeinde werden sich zum 1. Januar 2027 zu einer neuen Gemeinde zusammenschließen.
Pfarrer Deka stellte die Entwicklung der Pfarrstellen dar. In den kommenden Jahren stehen mehrere Pensionierungen an. Für die Martin-Luther-Kirchengemeinde soll schon im Frühjahr eine neue Pfarrperson berufen werden. Langfristig werden bis 2031 im gesamten Stadtgebiet Bergkamen noch zwei Pfarrpersonen und ein weiteres Teammitglied aus einer anderen Profession tätig sein. Damit wird das Engagement der Ehrenamtlichen noch wichtiger werden. Ebenso ist klar: Nicht alle bisherigen Angebote können fortgeführt werden.

Die Leitungsgremien der beiden Kirchengemeinden
Frau Busch machte Mut, indem sie aufzeigte, was bereits jetzt gut gelingt:
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Es wird weniger in Grenzen gedacht – das Leitmotiv „Evangelisch in Bergkamen“ wächst.
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Gremien arbeiten bereits zusammen und nutzen gemeinsame Beratungsformate.
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Die Gottesdienste werden miteinander abgestimmt – das eröffnet Chancen für neue Formen.
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Im kirchlichen Unterricht profitieren die Konfirmandinnen und Konfirmanden von abgestimmten Angeboten und größeren Freiräumen.
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In der diakonischen Arbeit entstehen wertvolle Ergänzungen.
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Die evangelische Jugendarbeit wird zunehmend gemeinsam gestaltet.
Zwischen vielen Gruppen und Kreisen gibt es schon heute freundschaftliche Verbindungen – ein starkes Fundament für den weiteren Weg.
Herr Ruhbach stellte die nächsten Schritte bis zur Vereinigung vor. Dabei wird die Gemeinde an der Namensfindung für die neue Kirchengemeinde beteiligt. Ebenso wird sorgfältig beraten, welche Gebäude zukunftsfähig und tragbar sind.
In der anschließenden Aussprache wurde besonders der Wunsch geäußert, auch die Ehrenamtlichen beider Gemeinden frühzeitig zusammenzuführen. Ebenso wurde deutlich, dass die Mitarbeitenden Klarheit über ihre zukünftigen Arbeitsplätze wünschen.
Der Abend endete in guter Gemeinschaft mit einem gemeinsamen Essen. Die nächste große Versammlung ist für den Winter 2025/26 geplant.

